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Die geistigen Grundlagen Europas
• • • • • (bewertet mit 4 von 5 Punkten)
Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 100 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla (Gebundene Ausgabe) Er war der wohl letzte große lateinische Schriftsteller des Mittelalters: Isidor von Sevilla (um 560-636); ein bedeutender Gelehrter, der unter anmderem den Vorsitz beim Toledo-Konzil (633) führte. Seine Handschriften, von denen es über tausend geben soll, sind überliefert. Dazu gehört die hier angezeigte naturwissenschaftliche Schrift, die er für König Sisibut geschrieben hat: die "Etymologiae", eine Reihe naturwissenschaftlicher Schriften. Isidor versucht darin, die Welt zuz erklären, so wie er sie vorgefunden hat. Und damit eröffnet er dem Leser einen spannenden Blick auf eine Zeit, in der die geistigen Grundlagen Europas gedacht und formuliert worden sind. Antikes Denken, die Schriften der Bibel und die Kirchengeschichte finden hier eine faszinierende Zusammenfassung und Deutung. Für alle, die Interesse an mittelalterlichem Denken und den daraus resultierende Konsequenzen für unsere Zeit haben, ist die "Ezyklopädie" des Isidor von Sevilla - sie liegt jetzt in einer sehr schönen Übersetzung aus dem Lateinischen ins Deutsche vor - von größter Bedeutung.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 31. Dezember 2008 |
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